Lehrprobe Spanisch: Das unregelmäßige Verb hacer im Indefinido und drei praktische Tipps für den fremdsprachlichen Unterricht!
Tipp Nr. 1: Plan des Tages
Erstellt einen klaren Verlaufsplan, der sowohl die Lerninhalte als auch die Zeit für eine Reflexionen berücksichtigt.
So könnt ihr sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler die bestmögliche Unterstützung erhalten.
Tipp Nr. 2: Bewertungsbögen für Schülerinnen und Schüler
Das Austeilen von Notenblättern für eure Schülerinnen und Schüler ist eine gute Möglichkeit, um den Lernfortschritt transparent zu machen.
Gestaltet die Notenblätter übersichtlich und ansprechend, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre Leistungen leicht nachvollziehen können.
Tipp Nr. 3: Rückmeldung am Ende des Unterrichts
Eine effektive Methode, um den Unterricht kontinuierlich zu verbessern, ist das Einholen von Rückmeldungen von den Schülerinnen und Schülern am Ende einer Unterrichtseinheit.
Gegenstand der Unterrichtsstunde:
Das unregelmäßige Verb hacer im Indefinido .
Thema der Unterrichtsstunde:
¿Qué hiciste ayer? – Die induktive Erarbeitung und Anwendung des unregelmäßigen Verbs hacer im Indefinido, um über Ereignisse vom Vortag zu berichten.
Schwerpunktziel der Stunde:
Die SuS sollen im thematischen Zusammenhang von vergangenen Ereignissen berichten können, indem sie das unregelmäßig gebildete Verb hacer im Indefinido anwenden.
Informationen zur Lerngruppe:
Die vorliegende Lehrprobe wurde in einer 9. Klasse an einer Gesamtschule durchgeführt.
Zum Zeitpunkt des Unterrichtsbesuchs befanden sich die Lernenden im zweiten Lernjahr.
Der Kurs setzte sich aus einer heterogenen Gruppe von Schülerinnen und Schülern zusammen, die eher lernschwach waren.
Besonders bei der Einführung und Anwendung neuer grammatischer Phänomene benötigten die Lernenden viel Unterstützung sowie wiederholende Aufgaben, um ein besseres Verständnis zu entwickeln.
Um den Bedürfnissen dieser heterogenen Gruppe gerecht zu werden, wurde der Unterricht so gestaltet, dass er sowohl gezielte Erklärungen als auch praktische Übungen umfasste.
Thema des Unterrichtsvorhabens:
¡Viva México! – Thematisierung von Sehenswürdigkeiten, kulturellen Aktivitäten sowie nationalen Feiertagen in México unter Berücksichtigung von lexikalischen und grammatischen Phänomenen zur Erstellung eines Informationsblattes für Touristen.
Themen der Sequenzen:
I. ¡Información general sobre México!– Erarbeitung von Informationen zum Land sowie verschiedenen Sehenswürdigkeiten, um über Aktivitäten im Urlaub zu sprechen.
II. ¿Qué hiciste ayer? – Erarbeitung sowie Anwendung des indefinido zur Beschreibung der Aktivitäten im Urlaub oder im Alltag in der Vergangenheit.
III. Nuestro folleto sobre Día de Muertos–Präsentation und Evaluation der entstandenen Schülerprojekte zur Sicherung der neu erlernten grammatischen sowie lexikalischen Phänomene.
Hier könntest du dich kurz vorstellen und erklären, was du tust. Was macht dich besonders, und wie kannst du deinen Kunden helfen? Das muss gar nicht lang sein. Eigentlich ist es sogar eine gute Idee, den Text möglichst kurz zu halten, weil die meisten Leute nicht viel auf Bildschirmen lesen möchten.
Stundenverlaufsplan und Arbeitsblätter
Jede Unterrichtsstunde sollte individuell auf die jeweilige Schülergruppe abgestimmt und entsprechend durchgeführt werden.
Drei Tipps für den fremdsprachlichen Unterricht:
Gerade im fremdsprachlichen Unterricht spielen Rituale eine entscheidende Rolle. Biete den Lernenden die Möglichkeit, bestimmte Sprachstrukturen regelmäßig zu wiederholen und so nachhaltig zu festigen.
Besonders wichtig ist es, dass die Lehrkraft einige dieser Rituale, wie beispielsweise die Präsentation des Plan des Tages, in die Hände der Schülerinnen und Schüler überträgt.
Dies fördert nicht nur ihre Eigenverantwortung, sondern stärkt auch das Sprachbewusstsein und die Kommunikationsfähigkeit im Unterricht.
Eine Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern eine Rückmeldung über ihren aktuellen Notenstand zu geben, sind individuelle Bewertungsbögen.
Obwohl dies für die Lehrkraft einen gewissen Aufwand bedeutet, kann es die Noteneintragung wesentlich erleichtern. Teile dafür alle zwei oder drei Stunden einen Zettel an jede Schülerin und jeden Schüler aus, auf dem sie sich am Ende des Unterrichts selbst bewerten.
Anschließend erfolgt die Bewertung durch die Lehrkraft. Auf diese Weise sind die Lernenden stets über ihren aktuellen Notenstand informiert.
Füge klare Kriterien für die Bewertung hinzu, um Missverständnisse zu vermeiden.
Besonders bei der Einführung neuer grammatischer Themen ist es von Bedeutung, den Unterricht mit einer Rückmeldung abzuschließen.
Dies kann zu einer wertvollen Routine im Unterricht werden.
Achte darauf, dass die Schülerinnen und Schüler stets in vollständigen Sätzen antworten.
Bei lernschwächeren Gruppen können Sprachchunks eine hilfreiche Unterstützung bieten.
Durch die Etablierung solcher Routinen werden die Schüler ermutigt, aktiv am Lernprozess teilzunehmen und Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen.
Beispiel Bewertungsbogen für Schülerinnen und Schüler:
Die Spalte für Notizen nutze ich im Unterricht gerne, um den Schülerinnen und Schülern Rückmeldungen zum Unterricht sowie zu ihrem Sozialverhalten zu geben. Der Bewertungsbogen ist sowohl für die Sekundarstufe I als auch für Sekundarstufe II anwendbar.